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Guerilla

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Weihnachtsmenü – sechster Gang. 23.12.2013

Unser persönliches Weihnachtsmenü, dass sich der Mann ausgesucht hat und kochen wird:

Griesnockerlsuppe

Wildschwein-Rotwein Braten mit Steinpilzservietenknödeln und Rotkraut mit Äpfeln

Schokotörtchen Galore!

In der Betonküche war unser Menü rein vegetarisch, und das finde ich persönlich gut so. Keiner in unserer Familie ist wirklicher Vegetarier, obwohl ich in der Pupertät mal zwei Jahre überhaupt kein Fleisch gegessen habe, was für meine Grossmutter (Metzgerstochter!!!) unbegreiflich war. Immer hat sie versucht mir  zumindest Huhn anzudrehen: „Das ist doch kein Fleisch!“

Inzwischen würde ich sagen sind wir sehr sehr selten Fleischesser oder Teilzeitvegetarier? Ich würde sagen, dass ich maximal alle zwei Monate mal Fleisch zu mir nehme und mir fehlt auch ehrlich gesagt gar nix. Auch nicht beim Hauptgang! Ich liebe rote Beete: so abwechslungsreich! So gut! So lange unterschätzt! Ein perfekter Fleischersatz für mich!

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Rote Beete in Miso mit Kartoffeln-Erbsen-Wasabi Püree, knuspriger Tofu und schwarze Pfeffer Sauce mit Frühlingszwiebeln

Zutaten für vier Personen:

1 grosse rote Beete

15g Hatcha-Miso

2 EL Honig

2 EL Orangenabrieb

2 EL Gemüsefond

1 EL Sesamöl

Salz, Pfeffer, schwarzer Sesam

Für das Püree:

3 grosse Kartoffeln

200gr Erbsen (ich hab tiefgekühlte genommen)

250ml Milch

250ml Sahne

Stück Butter

Wasabipaste

Zitronenabrieb

Salz, Pfeffer

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1. Die rote Beete in Alufolie packen und je nach Grosse  dauert das 1 -2 Stunden bei ungefähr 80 Grad im Backrohr weich garen; dann schälen und in vier Scheiben schneiden.

2. Miso, Honig, Fond und Sesamöl mischen und in einer Pfanne leicht erwärmen; die Scheiben darin einlegen. Meine waren ca. 4 Stunden eingelegt.

3. Für das Püree die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden; weich kochen.

4. In einem Topf 250ml Schlagobers, 250ml Milch und ein grosses Stück Butter erwärmen.

5. Die Kartoffeln abseien und die lauwarme Milch-Schlagobers-Butter-Mischung dazu geben (nicht gleich alles sofort!) und stampfen (Achtung: keinen Pürierstab oder dergleichen nehmen – dann wird das Pürree wie Kleber) bzw. zwerdrücken. Die Erbsen dazu geben. Am Schluss mit Zitronenabrieb und Wasabipaste abschmecken; Salz und Pfeffer.

6. Tofu in Stücke schneiden und in Stärke wenden; in heissem Rapsöl herausbacken.

7. Die Sauce für`s Hauptgericht war die hier.

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Anrichten: Das Püree auf die Teller verteilt anrichten. Die lauwarme rote Beete (ich habe sie im Ofen erwärmt – ganz langsam) dazu und mit Salz, Pfeffer und schwarzem Sesam würzen. Dann den Tofu und die wunderbare Sauce.

An Guata.

eure Isabel

PS: ich möchte mich jetzt schon für etwaige 10000 Rechtschreibfehler oder Fehler im Rezept entschuldigen. Aber ich versorge hier nebenbei ein krankes Kind, einen Hund der raus will … und unserer Wohnung könnte vor dem 24. Dezember (MORGEN!) auch noch ein kleiner Putzteufel gut tun. Ich lass mich nicht stressen: es kommt wie es kommt … und alles wird gut! Schöne Zeit.

 

 

 

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Weihnachtsmenü – fünter Gang. 17.12.2013

Orangensorbet mit Ingwer

4-5 Orangen (ca. 300ml Orangensaft)

1 Limette (Abrieb)

150 g Zucker

Ingwer

200 ml Wasser

1 EL Cointreau

 

Die Orangen auspressen. Die Limetten waschen, abtrocknen und  die Schale abreiben (1 TL).

200 ml Wasser mit Zucker, Limettenabrieb und geriebenem Ingwer im Topf unter ständigem Rühren aufkochen und  den Saft so lange kochen bis er leicht sirupartig eingekocht ist. Den Sirup  kurz auskühlen lassen und als nächstes den  Orangensaft + Cointreau unterrühren! Die Mischung durch ein Sieb gießen  und in der Metallschüssel ab ins Gefrierfach für ein paar Stunden. Nicht vergessen alle 30 Minuten rühren!

 

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Oh. Schon ein bisschen weggeschmolzen! Für ein kleines Dinner würde ich es persönlich eher in einem weniger tiefen Glas anrichten und vielleicht mit einer kandierten Orange servieren. Ihr könnt das Ganze natürlich auch mit Wodka aufspritzen :)

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an Guata.

eure Vanessa

 

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Weihnachtsmenü – vierter Gang. 17.12.2013

Dabei wünsche ich mir einfach einen schönen, gemeinsamen und ruhigen Abend mit gutem Essen und der ganzen, Familie.

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Käsesemmelknödel mit Rotkraut, Pinienkernbrösel und marinierten Trauben

6 Semmel vom Vortag

1/2 Tl Kümmelsaat

1/2 Tl Koriandersaat

2 Schalotten

1 El Butterschmalz

200 ml Milch

2 Eier

1 Eigelb

Salz

Pfeffer

200g kräftiger Vorarlberger Verkäse

1 El Mehl

25 g Pinienkerne

80 g Butter

50 g Semmel Brösel

 

1. Semmel in dünne Scheiben schneiden und in eine flache Schale legen. Kümmel und Koriander in einem Mörser fein zerstoßen und zu den Semmel geben. Schalotten fein würfeln und im heißen Butterschmalz glasig braten. Vom Herd nehmen und dann zuerst die Milch, dann die Eier und das Eigelb unterrühren, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und übe die aufgeschnittenen Semmel verteilen.

 

2. Ausgiebig, gesalzenes, Wasser in einem breiten Top aufkochen lassen. Bergkäse grob reiben. Jetzt die Semmel-Milch-Ei-Masse mit den Händen gut durchkneten, dann das Mehl und den Käse unterkneten. Mit feuchten Händen aus der Masse 6 große bzw. 18 kleine Knödel formen. Ins siedene Wasser geben und bei mittlere Hitze 20 Minuten gar ziehen lassen.

 

3. Pinienkerne in einer Pfanne braun rösten und dann in einer Küchenmaschine zerkleinern. Butter, SemmelBrösel und Pinienkerne in der Pfanne zu Brösel verabeiten.

 

Omas Rotkraut

 

1 mittelgroßer Kopf Rotkraut

3  rote Zwiebeln

4 EL Preiselbeeren

1/2 l Orangensaft

1/2 l Rotwein

2 EL Butterschmalz

2 EL Zucker

1 EL Rotwein Essig

1 TL Erdäpfelmehl

2 Lorbeerblätter

1 Zimtstange

Salz

Pfeffer

 

 

1. Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Rotkraut putzen, vierteln und den Strunk herausschneiden und ebenfalls in feine Streifen schneiden.

 

2. In einer Pfanne den Butterschmalz erhitzen, Zwiebeln mit dem Zucker zufügen und glasig anschwitzen. Rotkraut beigeben, gut durchrühren und mit dem Orangensaft und Rotwein aufgießen.

 

3. Preiselbeeren, Essig, Lorbeerblätter und die Zimtstange zugeben. Salzen, Pfeffern  und zugedeckt ca. 15-20 Minuten weich dünsten. Zum Schluss noch das Erdäpfelmehl mit etwas  kaltem Wasser verrühren und dem Rotkraut zufügen – so bekommt es einen schönen Glanz.

 

Trauben waschen; in etwas Zucker karamelisieren … mit etwas Weißwein aufgießen. Hitze ausschalten und durchziehen lassen.

 

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Schon Schön. Und Gut!

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eure Sarah.

 

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Weihnachtsmenü – dritter Gang. 12.12.2013

Wer hat schon einen Suppentopf für fünfzig Portionen zu Hause? Habt ihr schon einmal Servietenknödel für so viele Menschen in einem regulären Haushaltstopf gemacht? Schon mal ein Kilo Butter geklärt? Ahhhh. Nicht so einfach. Gut. Wir sind zu Dritt und haben drei einzelne Küchen in denen wir unser Dinner vorbereiten können, aber trotzdem sind die Arbeits- und (!) Ablageflächen eben nicht mit einer Großküche vergleichbar. Noch dazu gehören wir nicht zu den High-Tech ausgerüsteten Kochfreaks. Nein.

Wir haben gelernt: Mis en place!

„Das oder die Mise en Place (französisch, deutsch in etwa an den rechten Ort gestellt im Sinne von Vorbereitung) ist in der Gastronomie die Vorbereitung eines Arbeitsplatzes, sei es in der Küche, im Restaurant, auf der Etage oder an der Rezeption.

Perfekte Mise-en-Place-Arbeiten in den verschiedenen Räumlichkeiten und Bereichen sind eine wesentliche Voraussetzung für einen reibungslosen Servierablauf und erhöhen somit die Produktivität der Servicemitarbeiter bei gleichzeitiger Reduzierung des Stresses. Die Mise-en-Place-Arbeiten hängen im Wesentlichen von der Mahlzeit oder der Veranstaltung ab. Um die Mise en Place zu erleichtern, wird in vielen Häusern mit Checklisten gearbeitet.

In einer Küche beinhaltet eine Mise en Place beispielsweise die Bereitstellung der oft benötigten Gewürze und Zutaten sowie der Arbeitsutensilien in der für den jeweiligen Koch optimalen Anordnung.

Im Servicebereich hingegen ist mit Mise en Place in der Regel das Anordnen von Kerzen, Salz- und Pfefferstreuern sowie Blumengestecken auf den Tischen in restaurantüblicher Art gemeint.“

So viel wie möglich so gut es geht zu Hause vorbereiten um dann am Abend entspannt nur noch die Dinge zusammen zu fügen.

Allein der Gedanke ans Weihnachtsdinner macht mich schon nervös: Perfekt soll es sein! Baum geschmückt und die Geschenke verpackt. Tisch gedeckt und Kerzen überall. Die Küche am Besten immer während des Kochens schon wieder sauber machen und natürlich sollen alle gut umsorgt sein und sich alle wohl fühlen. Für mich sind diese Vorsätze meistens ein Vorbote zum Desaster: nix wird perfekt. Heulen. Tränen. Wut. Wunderbare Stimmung Ade. Darum habe ich irgendwann angefangen los zu lassen und mich von ganz viel Druck zu befreien. Und: die Liste!

* Schreibt Euch schon ein paar Wochen (jetzt wäre höchste Zeit) vorher eine To-Do Liste: Was muss ich noch organisieren und wann? Wo noch was bestellen? Was verpacken? Wo ist der Christbaumschmuck? Was koche ich wann?

* Vorbereitung: ganz viele Speisen (zumindest aus unserem Menü) könnt ihr super vorbereiten!

* Rollenverteilung: Was wünscht ihr euch von diesem Tag oder Abend? Wer macht was? Noch in friedlicher, entspannter Stimmung die Aufgaben verteilen!

* Der Nachmittag vor dem Abend: alle die nicht Kochen -> Raus mit Euch! Bei uns kocht heuer zum ersten Mal mein Mann, also habe ich beschlossen am Nachmittag mit Kind und Hund einen entspannten Nachmittag zu machen. So kann Papa ganz in Ruhe kochen und ist nicht durch ein Kind, dass an seinem Unterschenkel zerrt gestört.

* Ach ja: ein Glas Champagner bringt`s immer!

* Und: Alles wird gut!

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Lauwarmer Mangold-Kräuterseitlinge Salat mit Haselnüssen

Rezept für sechs Personen

200 g Mangold

2 Schalotten

2-3 große Kräuterseitlinge

30 g Haselnüsse

etwas cremig gerührten Sauerrahm

Abrieb einer Biozitrone,

Salz

Pfeffer

Butter

Rapsöl

Haselnussöl

1. Mangold gründlich waschen und trocken schleudern, dann den weißen Teil  in kleine Würfel schneiden und die grünen Blätter in Streifen. Schalotten ebenfalls fein würfeln.

2. In einer Pfanne etwas Butter mit einem Schuss Rapsöl erhitzen und die Schalotten auf kleiner Flamme, langsam glasig braten (ca. 10 min.). Währenddessen die Kräuterseitlinge in  Streifen schneiden und zur Seite stellen. Wenn die Schalotten schön glasig sind, die  gewürfelten Mangoldstücke dazu geben und nach ca. 2-3 min. die grünen Mangoldblätter beimengen. Kurz umrühren. Deckel drauf und den Mangold in der Pfanne zusammenfallen lassen. Funktioniert auch super mit: Deckel drauf. Flamme aus. Resthitze tut ihr Ding

3.  In einer anderen Pfanne etwas (geklärte) Butter  erhitzen und die Kräuterseitlinge anbraten. Etwas salzen und pfeffern.

4. Haselnüsse in einer Pfanne rösten und in einer Küchenmaschine zerkleinern.

5. Kurz vor dem Anrichten den Mangold mit Zitronenabrieb,  Salz und Pfeffer würzen.

6. Anrichten: etwas Mangold, darauf die Pilze, Nüsse, Sauerrahm und etwas Haselnussöl!

An Guate.

eure Sarah.

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Weihnachtsmenü – zweiter Gang. 11.12.2013

Beim Zusammenstellen des Menüs ist uns einfach keine wirklich, tolle Suppe eingefallen. Unkreativ. Nix da. Dann dachten wir an eine klassische Lauch-Karoffel Apfel Suppe. Geht aber nicht, weil es gibt in der Hauptspeise schon Püree. Zu viele Kartoffeln. Weiter denken! Rotkrautsuppe, irgendwas mit Maroni … oder doch noch den letzten Kürbis? Nein. Geht auch nicht.

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Karotten Orangen Suppe mit Korianderöl.

Gemüsesuppe

1 Bund Suppengemüse

1 Gemüsezwiebel

1 Stück Ingwer

1 Stück Zitronengras

1. Zuerst die Gemüsesuppe (ich mach die immer schon Tage vorher und auf Vorrat! Kann man super in Eiswürfelbeutel einfrieren und dann Portionsweise, auch zum Würzen, verwenden)

2. Ungeschälte Zwiebel in die Hälfte schneiden; in einem großen Topf Rapsöl geben und die Zwiebel daran scharf anbraten. Das Suppengemüse den Ingwer und das Zitronengras (drauf klopfen!) dazu geben

3. Mit Wasser aufgießen und das Ganze mehrere Stunden köcheln lassen; im Notfall noch mal Wasser dazu geben. Ihr braucht für 4 Personen ca. 600ml

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Die Suppe für 4 Personen

Rapsöl, Sesamöl

1 Gemüsezwiebel

ein kleines Stück Ingwer, eine kleine Knoblauchzehe, kleines Stück Chili

eventuell Zimt

300g Karotten

1 Bioorange

1 Bund Koriander

 

1. Etwas Sesamöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln langsam (zehn Minuten) und mit Geduld weich dünsten (ohne Farbe!!!), klein geschnittenen Ingwer und klein geschnittene Chili dazu geben

2. Karotten schälen und klein schneiden; auch kurz anbraten … das Ganze dann mit dem Gemüsefond aufgießen und das Gemüse weich kochen lassen

3. Pürieren und abschmecken (ich habe die Suppe erst kurz vor dem Servieren abgeschmeckt; falls ihr sie also am Tag vorher oder so macht – würde ich Euch das auch empfehlen): Orangensaft und Orangenabrieb dazu geben, Salz, Pfeffer. Mehr braucht es gar nicht!

4. Koriander waschen und gemeinsam mit etwas Sesamöl zu einer Masse verarbeiten mit Orangenabrieb (Zitrone tut es auch) abschmecken und die Suppe jeweils mit einem Klecks dekorieren!

An Guata!

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Viel Spass und Freude beim Nachkochen!

eure Isabel

 

 

 

 

 

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Weihnachtsmenü – erster Gang. 09.12.2013

Bei einer kleinen Umfrage im Bekanntenkreis habe ich festgestellt: entweder es gibt Würstel mit Kartoffelsalat, Fondue oder das große mehrgängige Weihnachtsmenü! Was kocht und backt ihr so?

Wir feiern heuer das erste Mal als kleine Familie: Mann, Frau, Kind und Hund. Dazu gibt es noch eine Premiere: der Mann kocht! Meine Schwestern und ich sind in einem Gasthaus aufgewachsen, mitten in den Bergen direkt im Skigebiet und so waren unsere (ruhigen) Feiertage eigentlich immer die mühsamste Zeit des Jahres: gegessen wurde das Menü, dass auch die Hotelgäste bekommen. Die Tafel der Familie war einfach auch mitten im Gastraum. Unsere Eltern waren immer nur kurz zum Essen am Tisch und dann schon wieder weg um die Gäste zu bewirten. Die Bescherung dauert genau fünfzehn Minuten inklusive schrecklichem Gesang (keiner konnte den Text bzw. nach der ersten Strophe „Stille Naaaaacht …“ war es auch schon wieder vorbei) und Familienphotos. Danach mussten wir (die Kinder) immer noch von Tisch zu Tisch gehen inklusive Knicks, „Frohen Weihnachtswünschen“ und Gastgeschenk. Ein Alptraum! Wirklich!

So richtig Weihnachten habe ich eigentlich zum ersten Mal mit Mitte Zwanzig in Wien mit vielen Freundinnen und Champagner gefeiert. Gemeinsam Baum kaufen. Kochen und Essen. Gemütliche Bescherung inklusive Betrinken. Und: ohne Streit! Kein lautes Wort – nur gemütliche, friedliche, festliche Stimmung. Das wünsche ich mir jetzt auch für mein Kind.

Welche Weihnachtsrituale habt ihr denn so?

Und was kocht ihr traditionell? Oder gibt`s jedes Jahr ein anderes Menü?

Um es Euch ein bisschen leichter zu machen werden wir die Rezepte unseres „Vegetarisches Acht Gänge Menü“, welches wir am 23. November in der Betonküche gekocht haben, online stellen! Wir freuen uns wahnsinnig über euer Feedback!

Weihnachten 2013! Wir sind bereit.

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der erste Gang.

Baguette vom Joseph mit Fromage de Langres, Babyspinat und Walnuss-Kresse-Salsa

Babyspinat

Fromage de Langres (ist ein weicher Kuhrohmilchkäse! Wir haben ihn bei den tollen Dame hier gekauft!)

Baguette

75 g getrocknete Cranberries

20 g Walnüsse

1-2 EL Walnussöl

Pfeffer

Meersalz

ca. ½ Packung Kresse

Butter oder braune Butter zum Anbraten

 

Das Baguette in Scheiben schneiden und eine Seite in Butter (oder brauner Butter) anbraten (ihr könnt sie natürlich auch mit Olivenöl bestreichen und im Backrohr anbräunen lassen).

Käse in Scheiben schneiden und Babyspinat waschen.

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Für die Salsa:

Die Walnüsse fein und die Cranberries grob hacken mit Walnussöl vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Kresse unterrühren.

Anrichten:

Auf das angebratenen Brot den Käse geben und darüber den Babyspinat und die Cranberries / Kresse

Salsa verteilen … am Schluss noch ein paar Tropfen Walnussöl!

 

Voila!

eure Isabel, Vanessa und Sarah

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Schwester`s Freundinnen! 09.12.2013

Viele fragen uns immer wieder: „Was is(s)t die „Schwester“ eigentlich?“

Die „Schwester“ ist unser Laboratorium (unsere Versuchsküche/Backstube) im POC. Wie lange es uns dort geben wird? So lange wir Lust haben bzw. so lange ihr Lust auf uns habt!

Die Guerilla Bakery macht also einen Zwischenstopp, und íhr könnt Euch überhaupt nicht vorstellen wie die letzten Wochen so waren. Also deshalb im Schnelldurchlauf.

Robert: Besitzer des POC (Schlösslgasse 21, 1080 Wien) wird Vater des kleinen Finn und das ist für uns der Startschuss. Zwei Wochen ist sein Kaffee geschlossen und alle Umbauarbeiten müssen ab jetzt gemacht werden. Hat natürlich nicht 100% geklappt. Na ja. Ich würde sagen: 50% haben geklappt –  der Rest ist Improvisation.

Am Wochenende vor der Eröffnung versammeln sich (Ehe)Männer, Frauen, Hund und Kind im kleinen Kaffee und versuchen zumindest für die erste Woche alles so aussehen zu lassen, dass es zumindest „aufsperrbar“ ist. Die Küche noch nicht 100% fertig. Der zweite Raum noch eine Abstellkammer. Die Schilder hängen noch nicht und überhaupt wechseln wir uns täglich mit „Kranksein“ ab. Die Nerven liegen blank.

Woche Eins vom 02 – 06. Dezember

Ha! Die Produktpalette ist noch nicht ganz ausgereift und wir wissen noch nicht wie viel wir backen und kochen sollen. Nicht jedes Rädchen greift in das Nächste. Schwestern schreien sich an. Streit mit Partnern. Robert hat schlaflose Nächte, weil er und seine Frau jetzt einen kleinen Mitbewohner haben. Ahhhh! Aber wir gehen da gemeinsam mit Euch durch: müde aber glücklich geht die erste Woche zu Ende.

DANKE an Alle die uns unterstützt haben.

Wie es denn mal sein soll!

Sobald die Küche komplett fertig ist und alle Geräte eingebaut sind wir es täglich Frühstück und wechselnde salzige Speisen geben. Habt ihr irgendwelche besonderen Wünsche? Aber bitte daran denken: wir haben nur eine Puppenküche! Wir träumen von frischem Gebäck aus dem Backofen! Selbstgemachter Marmelade und guter Butter. Eier im Glas und Schnittlauchbrot. Hausgemachte Scones oder Topfengebäck mit Cranberry. Selbstgemachter Ingwertee und schlussendlich (eher in Richtung Frühling und Sommer) gesunde Säfte und für das Frühstück zwischendurch das Granola mit Joghurt und frischen Früchten zum Mitnehmen.

Genau: habe ich eigentlich auch erwähnt, dass wir letzte Woche 60kg umweltfreundliches Verpackungsmaterial ins Geschäft geliefert bekommen haben? Na ja: es war so!

Und dann haben wir auch Freunde und Bekannte eingeladen ihre Produkte bei uns zu verkaufen. Dinge die wir selber gut finde. Produkte die wir Euch zeigen möchten. Schöne, feine Kleinigkeiten die man eben nicht überall bekommt: derzeit gibt es unser eigenes Granola (winterlich mit Haferflocken, Nüssen und Kokos, Zimt und co) und unser Seelenpetting das „Fleur de Sel Karamell“, dann noch „Zero Waste Jam“ und und und.

Natürlich sollt ihr auch die Menschen hinter den Produkten näher kennenlernen. Tätätätätätäääää!

Wir beginnen heute mit Alexandra. Besser bekannt ist ihr Blog „Roughcutblog“! In der „Schwester“ gibt es derzeit ihre supertollen Gläser, die nach „LAST MINUTE WEIHNACHTSGESCHENK“ schreien, ihre tollen Schneidebretter und ihren köstlichen Marillensaft.

Was ich an Alexandra bzw. ihrem Blog am liebsten mag? Er ist so ungekünstelt: die Photos sehen eben so aus wie „schnell noch ein Photo machen bevor ich, der Mann und die Kinder darüber herfallen“. Ihre Rezepte und Ideen sind leicht nachvollziehbar. Und alles was sie macht ist irgendwie schön.

ROUGHCUTBLOG.

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Wie bist du auf die Idee gekommen deine Produkte selbst zu produzieren?

Wenn Du was wirklich willst, dann geht das auch. Ich sag das auch immer zu meinen Kinder, entweder du träumst von einer Idee oder du machst es einfach. Wenn du einmal angefangen hast, nimmt alles seinen Lauf. Bei mir ist alles von meinem Kochblog RoughCutBlog ausgegangen, der nun schon 3 Jahr alt ist und den täglich über 1.000 Leute lesen. Mit meiner eigenen Produktlinie, eben dem Holzschneidbrett, der Gläserserie, der Einkaufstasche – die gerade in Vorbereitung ist – kann ich mit meiner unkomplizierte Einstellung zum Kochen und Arbeiten auch real Freude machen.
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Wie sind die Idee entstanden? Wer steckt alles dahinter?
Die Idee zum Holzschneidbrett RoughCutBoard entstand bei einem Cafe mit dem Designduo Dottings. Das sind Katrin Radanitsch und Sofia Podreka. Die beiden haben sich an der Angewandten in Wien kennengelernt, einige Zeit in Kopenhagen Industriedesign studiert, seit dem schon viele Designpreise abgeholt. Sie haben mich mit meinem Ansatz sofort verstanden und die Herausforderung, aus einem einfachen Stück Holz durch Design und Funtkion etwas ganz Besonderes zu machen, gerne angenommen. Das britische Design Magazin MONOCLE hat unser RoughCutBoard sofort besprochen!
Heute esse ich mal nur Dinge, die typisch deutsch sind.
Mama, Bloggen, Produkte Designen ….. Warum machst Du das eigentlich?
Weil ich schon irrsinnig auf das große Bild gespannt bin, das sich durch die vielen Puzzleteile ergeben wird!
Woher kommen deine Produkte?
Das Holzschneidbrett „RoughCutBoard“ ist aus österreichischer Esche und Nussholz und wird in der Steiermark in kleiner Serie hergestellt. Das war eine ganz bewusste Entscheidung. Der Marillennektar ist aus dem großen Obstgarten einer Freundin in Spitz an der Donau. Das Grafikedesign von Constantin Demner. „The only secret is to put a lot of love in it“ unser Trinkspruch  auf den Gläsern, stammt von seinem Großvater! Verpackt wird händisch und das Marketing passiert vom Küchentisch aus, mit Hilfe der Familie und dem großen Freundeskreis.
Wird es auch noch mehr Gläser geben?
Im Jänner 2014 stelle ich auf der internationalen Designmesse Maison&Objet in Paris aus, da zeige ich neue Gläser und den Prototypen meiner Einkaufstasche. Die Messekuratorin hat mich sofort in die prominente Kitchen&Designzone platziert. 6. Welche Ideen hast du schon für weitere Produkte?
Sehr viele Ideen, je einfacher und selbstverständlicher das Alltagsobjekt, umso größter die Idee!
Wo bekommt man deine Produkte?
Hier in Österreich im Wiener Designshop vom Museum für angewandte Kunst, beim Küchenspezialisten Cusinarum,  im VERDARIUM (Stilwerk) bei meinem Cousin Thum Schinken in der Questerei und zu kosten jetzt auch bei SCHWESTER
Online über das neue und junge Österreich Portal FromAustria, und natürlich über meinen Blog RoughCutBlog
Was kochst Du zu Weihnachten?
das ist immer eine riesen Diskussion in unserer Familie, die meist schon im Sommer beginnt. Wenn es nach mir ginge, eine Ösi-Bouillabaisse mit Crackern und selbstgemachtem Aioli!
Danke, liebe Alexandra!
Bis ganz bald in der „Schwester“.
eure Isabel
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Betonküche! 25.11.2013

Ein grosses Loft. Whow! Zwei grosse Tafeln für 42 Personen werden gedeckt. Wir kochen acht vegetarische Gänge.

Unser Menü:

* Fromage de Langres auf getoastetem Joseph Baguette mit Babyspinat und Cranberry-Kresse Salsa

* Karotten-Orangen Suppe mit Korianderöl

* lauwarmer Mangold Pilzsalat mit Haselnüssen und weltbestem Sauerrahm

* Käsesemmelknödel mit Pinienkernbrösel auf Blaukraut mit marinierten Trauben

* Orangensorbet

* Wasabi Kartoffel-Erbsen Püree mit Miso-Rote-Beete und schwarzem Sesam, knusprigem Tofu, Frühlingszwiebeln und schwarzem Pfeffer

* Sepkulatius Maroni Cheesecake mit Sauerkirschen

* Snikerdoodels und Vanillekekse als Gastgeschenk

 

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Wir haben uns überlegt die Rezepte zu den einzelnen Gängen hier im Dezember online zu stellen damit ihr sie vielleicht rund um Weihnachten nachkochen könnt!

 

Danke an Alle die diesen Abend so super gemacht haben. Wir hoffen es hat Euch geschmeckt.

Danke an die Betonküche Jungs.

Danke an Robert Lettner für die Photos! Der Kuchen wartet auf Dich!

Isabel, Vanessa und Sarah

PS: wir arbeiten jetzt brav diese Woche weiter an unserem kleinen „Schwester“ Projekt und öffnen dann am 02. Dezember die Pforten. Und genau: WIR FREUEN UNS AUF EUCH!

 

 

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Frau Lehrerin! 18.11.2013

Lustig. Zuallererst weil wir die Einzigen nicht professionellen BäckerInnen, KöchInnen, KonditorInnen und co waren. Schock!

Zweitens also: Was sollen wir den lieben Foodbloggern beibringen? Wahrscheinlich sind mindestens fünzig Prozent der TeilnehmerInnen besser BäckerInnen und KöchInnen als wir.

Drittens: die Technik wollte irgendwie nicht so wie wir. Die Backöfen vielen immer wieder aus. Die Herdplatten waren wohl überfordert. Stromausfall.

Aber: Der Einkauf wurde von Dani und Nina für uns erledigt. Welch Luxus!

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Auf unserem Menüplan standen:

Sauerrahmknödel mit Apfelkompott

Peanutbutterchups mit selbstgemachtem Fleur de Sel Karamell

Natas mit selbstgemachter Puddingfüllung

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Hoch motiviert wurden wir schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt: die Technik! Ein Karamell lässt sich eben nicht auf einer Herdplatte machen die zehn Minuten funktioniert und dann wieder zwanzig Minuten eiskalt ist. So musste unsere arme Sarah nach knapp eineinhalb Stunden „Rühren und Erklären“ aufgeben:

„Tut mir leid, Leute! Aber das Karaemll wird heute wohl nichts“

Mit ihren Natas stand Vanessa vor einem ähnlichen Problem: der Pudding wollte eben mit Strom aus / Strom an nicht wirklich etwas werden. Schlussendlich konnten aber doch zwei Formen in den Ofen geschoben und dann auch verspeist werden.

Während meine Schwestern also geduldig rührend an den Herdplatten standen kümmerte ich mich um meine Sauerrahmknödel und das Apfelkompott. Wie durch ein Wunder wurde dann zumindest bei mir alles gut. Aber schick waren wir alle Drei.

DANKE an Pia für die superen Schürzen.

DANKE an Freiland für die lässigen T-Shirts!

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Sauerrahmknödel mit Apfelkompott

Für die Knödel:

125gr weiche Butter

150gr feinen Zucker

2 Eier (M) Raumtemperatur

300gr Sauerrahm

130gr Mehl

1/2 TL Natron

1 TL Backpulver

zwei Biozitronen

1 Vanillestange

1. Backrohr auf 160 Grad vorheizen

2. Butter, Mark einer Vanilleschote und Zucker cremig rühren

3. Jedes Ei einzeln mit dem Mixer auf niedrigster Stufe unterrühren

4. 100gr Sauerrahm unterheben

5. Mehl, Natron, Backpulver vermischen und sieben; langsam mit einem Holzlöffel unterheben!

6. In eine Backform (ich habe eine Kastenform genommen) geben und ab damit ins Backrohr. Für etwa 20 – 30 min.

Tipp: meine Kastenform war aus Silikon und ca. 20cm lang – da hat der Teig ca. 30 Minuten gedauert. In einer längeren Backform verkürzt sich die Zeit entsprechend. Der Teig sollte durch sein aber nicht wirklich Farbe angenommen haben!!

Kuchen vollständig auskühlen lassen; mit den Händen grob zerkleinern und dann in der Küchenmaschine fein zerkleinern.

7. Den restlichen Saurrahm mit dem Abrieb von zwei Zitronen vermischen und langsam beginnen unter die Kuchenmasse unterzuheben: der Teig sollte „gatschig“ sein, aber ihr solltet eben damit auch noch Knödel formen können. Aus diesem Rezept bekommt ihr ca. 30 kleine Knödel heraus!

8. 100gr Haselnüsse in der Pfanne ohne Fett anrösten und dann in der Küchenmaschine zerkleinern. 100gr Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, Brösel dazu … am Schluss die Haselnüsse.

Die Knödel in den Bröseln wälzen. Und fertig.

Tipp: Ihr könnt die Knödel bzw. Teigmasse nach euren Wünschen aromatisieren: ein bißchen Weihnachtlich: Rum oder Zimt dazu? Vielleicht Orangenabrieb und ein wenig Cointreau? Ihr könnt auch statt dem Sauerrahm Creamcheese verwenden. 

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Apfelkompott

1 kg säuerliche Äpfel

1 EL brauner Zucker

1 Zimtstange

2 – 3 Nelken

3 Sternanis

3 dünne Scheiben Ingwer

2 Zitronen

(Vanilleschote aus dem Teigrezept)

1. Apfel schälen / oder eben auch nicht und in kleine Würfel schneiden

2. Äpfel mit den Gewürzen und dem Saft der Zitronen in einen Topf geben; etwas (ca. 1/8l Wasser) dazu geben und langsam aufköcheln und weich kochen lassen.

Tipp: Ich habe mir die ausgekratzte Vanilleschote, aus dem Kuchenrezept aufbewahrt und dazu gegeben. Ingwer gibt dem Ganzen noch einen eigenen Kick (muss aber nicht sein).

3. Am Schluss noch einen Schuss Apfel- oder Birnenschnaps, sowie den Abrieb einer halben Zitrone dazu geben. Fertig.

Anrichten und Geniessen!

Peanutbuttercups (leider ohne Photo)

Zutaten für 12 Cups bzw. 24 Cups in Pralinengröße:

200 g Vollmilch-Schokolade
2 Tl Butter
3 El Erdnussbutter (crunchy)
3 EL Kekskrümel (am liebsten Volkorn)
etwa 1 gehäufter EL Fleur de Sel Karamell

1.    Die Schokolade zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen.
2.    Ein Muffinblech mit den Förmchen auskleiden.
3.    Die Böden der Muffinförmchen mit einem gehäuften Teelöffel ge der geschmolzenen Schokolade füllen (bei den Pralinenförmchen, etwas weniger).
4.    Die Erdnussbutter in einem Topf schmelzen lassen und mit den Kekskrümeln verrühren.
5.    Dann von dieses Gemisch wieder ein gehäufter Teelöffel auf die Förmchen verteilen, darüber gibt’s noch einen Teelöffel Fleur de Sel Karamell und zum Schluss wird das ganze wieder mit einem gehäuften Teelöffel Schokolade abgeschlossen. Folie darüber und für mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Das Karamell-Rezept findet ihr hier!

Es war uns eine Freude!

eure Isabel, Sarah und Vanessa.

 

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Fünf! 15.11.2013

Von mir. Von Freunden. Und von Freunden von Freunden.

Heute starte ich. Countdown. Los geht`s!

EINS

Was meine Gesichtspflege betrifft, gilt für mich das Motto „Weniger ist mehr“. Ich verwende eigentlich schon seit Jahren nur eine Reinigung, ein Gesichtsöl und eine Augencreme (… mit Avocado von „Kiehls“). Vor ein paar Monaten habe ich, durch den Tipp meiner Schwester, eine kleine Seifenmanufaktur in Wien entdeckt. Sie verkaufen in ihrem kleinen Kellerlokal wunderbare, natürlich Seifen für ALLES. Das Kind wird mit der Zwergenseife und der Hund mit Alle Felle gewaschen. Mein Mann, der eine sehr empfindliche Haut hat, schwört auf Bio-Olivenseife und an meine Gesicht lasse ich nur noch Wasser und die Bio-Salz- oder Bio-Heilerdeseife. Geputzt wird fast alles mit ihrer Bio-Schmierseife. Absolut empfehlenswert. Wirklich. Nix drin, was nicht drin sein soll!

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ZWEI

Wie gefallen Euch die neuen Patschen des Kindes? Jedes Jahr pilgere ich in einem kleinen Eissalon nach Meidling in dem der „Fellhof“ sein Winterquartier eingerichtet hat und kaufe für die ganze Familie ein! Patschen und Haube fürs Kind. Haube für die Mama. Wärmflasche. Und und und! Die Qualität ist super und die Lammfellstiefel kosten einen Bruchteil der berühmten Australischen Kollegen deren Namen ich jetzt nicht erwähne.

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DREI

Weihnachten ist schneller da als ihr denkt! Und ja! Ich liebe onlineshopping für Geschenke! Kein Stress. Kein sich durch die Geschäfte schieben und zum 1000000mal „Last Christmas“ hören. Entspanntes Gustieren und Shoppen vom Sofa aus. Und so habe ich (fast) alle Geschenke schon zusammen! Ich liebe etsy und dawanda! Grossartige Kunst und wunderbar Selbstgemachtes für jeden Geschmack. Wie gefällt Euch das? Auch lässig! Und wer noch keinen Adventskalender hat bzw. zu faul ist zum Selberbasteln. Bestell doch den hier!

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VIER

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Die grossen schwedischen Firmen und ich haben eine HassLiebe! Nein! Ich kaufe nie mehr dort etwas ein. Ohh. Das ist aber doch ganz nett. Und so geht Frau immer mit dem Gefühl hinein nichts zu brauchen und rollt mit einem vollen Einkaufswagen aus dem Möbelhaus, oder einer vollen Einkaufstasche aus dem Fetzladen, wieder heraus. Eine zweite Selbsterkenntnis: Frau kann nie genau graue Pullover und weisse T-Shirts und Sneakers haben. Den schönen Kaschmirpulli (gerade entdeckt, dass es ihn online nicht mehr gibt. das wäre eine Alternative!) habe ich also bei einem dieser Giganten entdeckt und ihn mir gemeinsam mit der neuen Jogginghose bestellt. Zwei neue Lieblinge. Wie ihr oben seht: schon oft getragen inklusive schönem, kleinen Schokofleck.

FÜNF

Alle drei Schwestern der „Guerilla Bakery“ sind Serienfans. Besser gesagt: wir sind Serienjunkies. Und darum habe ich zwei neue Empfehlungen für Euch.

Orange Is The New Black, Netfix

Eine Frau wird von ihrer Vergangenheit eingeholt: sie hatte eine Beziehung mit einer  Drogendealerin und muss nun  ihren Verlobten, die Familie und ihr normales Leben zurück lassen und ins Frauenknast. Grossartiges Ensemble. Jeder Charakter für sich ist eine Hauptdarstellerin Und so viele Frauen. Lustig, Traurig, Krank. Schön. Wunderbar. Empfehlung für die kalten und dunklen Herbstabende!

Ich bin Jahrgang 1974 und die 80er sind für mich noch in KLARSTER Erinnerung: stone washed Jeans mit Seitenstreifen und Applikationen, Espandrillos, Tennissocken, Dauerwelle, das erste MEGAGROSSE Schnurlostelefon, VHS vs. Video 2000 (Wer programmiert den Videorekorder? Und überhaupt wurde nur in wenigen Fällen das richtige aufgenommen), Rapmusik, Sneakers, Karate Kid, ET im Kino, Skateboards, Kinderdisko, das erste Mal verliebt, Mixtapes, David Hasselhoff und sein sprechendes Auto. Ohhh … walk down memory lane!

The Goldbergs

Einer der Macher von „Modern Family“ schreibt eine Serie über seine eigene Familie. Schon als Kind hat er alles und jeden mit seiner grossen Videokamera genervt. Danke. Nun kommen wir in den Genuss einer amerikanischen Vorstadt-Middleclass-Familie mit einer wunderbar, lustigen Mama und einem Papa der die Hosen runter lässt. Jede Folge eine kleine Reise in die Vergangenheit. Lustig.

 

 

Schönes Wochenende.

eure Isabel

PS: das Titelbild hängt übrigens in unserer Wohnung und war das letztjährige Weihnachtsgeschenk meines Mannes an mich! Was wünscht ihr Euch? Geschenktipps?