Quiches, Gemüse, Fleisch und co.

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Weihnachtsmenü – sechster Gang. 23.12.2013

Unser persönliches Weihnachtsmenü, dass sich der Mann ausgesucht hat und kochen wird:

Griesnockerlsuppe

Wildschwein-Rotwein Braten mit Steinpilzservietenknödeln und Rotkraut mit Äpfeln

Schokotörtchen Galore!

In der Betonküche war unser Menü rein vegetarisch, und das finde ich persönlich gut so. Keiner in unserer Familie ist wirklicher Vegetarier, obwohl ich in der Pupertät mal zwei Jahre überhaupt kein Fleisch gegessen habe, was für meine Grossmutter (Metzgerstochter!!!) unbegreiflich war. Immer hat sie versucht mir  zumindest Huhn anzudrehen: „Das ist doch kein Fleisch!“

Inzwischen würde ich sagen sind wir sehr sehr selten Fleischesser oder Teilzeitvegetarier? Ich würde sagen, dass ich maximal alle zwei Monate mal Fleisch zu mir nehme und mir fehlt auch ehrlich gesagt gar nix. Auch nicht beim Hauptgang! Ich liebe rote Beete: so abwechslungsreich! So gut! So lange unterschätzt! Ein perfekter Fleischersatz für mich!

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Rote Beete in Miso mit Kartoffeln-Erbsen-Wasabi Püree, knuspriger Tofu und schwarze Pfeffer Sauce mit Frühlingszwiebeln

Zutaten für vier Personen:

1 grosse rote Beete

15g Hatcha-Miso

2 EL Honig

2 EL Orangenabrieb

2 EL Gemüsefond

1 EL Sesamöl

Salz, Pfeffer, schwarzer Sesam

Für das Püree:

3 grosse Kartoffeln

200gr Erbsen (ich hab tiefgekühlte genommen)

250ml Milch

250ml Sahne

Stück Butter

Wasabipaste

Zitronenabrieb

Salz, Pfeffer

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1. Die rote Beete in Alufolie packen und je nach Grosse  dauert das 1 -2 Stunden bei ungefähr 80 Grad im Backrohr weich garen; dann schälen und in vier Scheiben schneiden.

2. Miso, Honig, Fond und Sesamöl mischen und in einer Pfanne leicht erwärmen; die Scheiben darin einlegen. Meine waren ca. 4 Stunden eingelegt.

3. Für das Püree die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden; weich kochen.

4. In einem Topf 250ml Schlagobers, 250ml Milch und ein grosses Stück Butter erwärmen.

5. Die Kartoffeln abseien und die lauwarme Milch-Schlagobers-Butter-Mischung dazu geben (nicht gleich alles sofort!) und stampfen (Achtung: keinen Pürierstab oder dergleichen nehmen – dann wird das Pürree wie Kleber) bzw. zwerdrücken. Die Erbsen dazu geben. Am Schluss mit Zitronenabrieb und Wasabipaste abschmecken; Salz und Pfeffer.

6. Tofu in Stücke schneiden und in Stärke wenden; in heissem Rapsöl herausbacken.

7. Die Sauce für`s Hauptgericht war die hier.

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Anrichten: Das Püree auf die Teller verteilt anrichten. Die lauwarme rote Beete (ich habe sie im Ofen erwärmt – ganz langsam) dazu und mit Salz, Pfeffer und schwarzem Sesam würzen. Dann den Tofu und die wunderbare Sauce.

An Guata.

eure Isabel

PS: ich möchte mich jetzt schon für etwaige 10000 Rechtschreibfehler oder Fehler im Rezept entschuldigen. Aber ich versorge hier nebenbei ein krankes Kind, einen Hund der raus will … und unserer Wohnung könnte vor dem 24. Dezember (MORGEN!) auch noch ein kleiner Putzteufel gut tun. Ich lass mich nicht stressen: es kommt wie es kommt … und alles wird gut! Schöne Zeit.

 

 

 

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Weihnachtsmenü – vierter Gang. 17.12.2013

Dabei wünsche ich mir einfach einen schönen, gemeinsamen und ruhigen Abend mit gutem Essen und der ganzen, Familie.

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Käsesemmelknödel mit Rotkraut, Pinienkernbrösel und marinierten Trauben

6 Semmel vom Vortag

1/2 Tl Kümmelsaat

1/2 Tl Koriandersaat

2 Schalotten

1 El Butterschmalz

200 ml Milch

2 Eier

1 Eigelb

Salz

Pfeffer

200g kräftiger Vorarlberger Verkäse

1 El Mehl

25 g Pinienkerne

80 g Butter

50 g Semmel Brösel

 

1. Semmel in dünne Scheiben schneiden und in eine flache Schale legen. Kümmel und Koriander in einem Mörser fein zerstoßen und zu den Semmel geben. Schalotten fein würfeln und im heißen Butterschmalz glasig braten. Vom Herd nehmen und dann zuerst die Milch, dann die Eier und das Eigelb unterrühren, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und übe die aufgeschnittenen Semmel verteilen.

 

2. Ausgiebig, gesalzenes, Wasser in einem breiten Top aufkochen lassen. Bergkäse grob reiben. Jetzt die Semmel-Milch-Ei-Masse mit den Händen gut durchkneten, dann das Mehl und den Käse unterkneten. Mit feuchten Händen aus der Masse 6 große bzw. 18 kleine Knödel formen. Ins siedene Wasser geben und bei mittlere Hitze 20 Minuten gar ziehen lassen.

 

3. Pinienkerne in einer Pfanne braun rösten und dann in einer Küchenmaschine zerkleinern. Butter, SemmelBrösel und Pinienkerne in der Pfanne zu Brösel verabeiten.

 

Omas Rotkraut

 

1 mittelgroßer Kopf Rotkraut

3  rote Zwiebeln

4 EL Preiselbeeren

1/2 l Orangensaft

1/2 l Rotwein

2 EL Butterschmalz

2 EL Zucker

1 EL Rotwein Essig

1 TL Erdäpfelmehl

2 Lorbeerblätter

1 Zimtstange

Salz

Pfeffer

 

 

1. Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Rotkraut putzen, vierteln und den Strunk herausschneiden und ebenfalls in feine Streifen schneiden.

 

2. In einer Pfanne den Butterschmalz erhitzen, Zwiebeln mit dem Zucker zufügen und glasig anschwitzen. Rotkraut beigeben, gut durchrühren und mit dem Orangensaft und Rotwein aufgießen.

 

3. Preiselbeeren, Essig, Lorbeerblätter und die Zimtstange zugeben. Salzen, Pfeffern  und zugedeckt ca. 15-20 Minuten weich dünsten. Zum Schluss noch das Erdäpfelmehl mit etwas  kaltem Wasser verrühren und dem Rotkraut zufügen – so bekommt es einen schönen Glanz.

 

Trauben waschen; in etwas Zucker karamelisieren … mit etwas Weißwein aufgießen. Hitze ausschalten und durchziehen lassen.

 

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Schon Schön. Und Gut!

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eure Sarah.

 

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Weihnachtsmenü – dritter Gang. 12.12.2013

Wer hat schon einen Suppentopf für fünfzig Portionen zu Hause? Habt ihr schon einmal Servietenknödel für so viele Menschen in einem regulären Haushaltstopf gemacht? Schon mal ein Kilo Butter geklärt? Ahhhh. Nicht so einfach. Gut. Wir sind zu Dritt und haben drei einzelne Küchen in denen wir unser Dinner vorbereiten können, aber trotzdem sind die Arbeits- und (!) Ablageflächen eben nicht mit einer Großküche vergleichbar. Noch dazu gehören wir nicht zu den High-Tech ausgerüsteten Kochfreaks. Nein.

Wir haben gelernt: Mis en place!

„Das oder die Mise en Place (französisch, deutsch in etwa an den rechten Ort gestellt im Sinne von Vorbereitung) ist in der Gastronomie die Vorbereitung eines Arbeitsplatzes, sei es in der Küche, im Restaurant, auf der Etage oder an der Rezeption.

Perfekte Mise-en-Place-Arbeiten in den verschiedenen Räumlichkeiten und Bereichen sind eine wesentliche Voraussetzung für einen reibungslosen Servierablauf und erhöhen somit die Produktivität der Servicemitarbeiter bei gleichzeitiger Reduzierung des Stresses. Die Mise-en-Place-Arbeiten hängen im Wesentlichen von der Mahlzeit oder der Veranstaltung ab. Um die Mise en Place zu erleichtern, wird in vielen Häusern mit Checklisten gearbeitet.

In einer Küche beinhaltet eine Mise en Place beispielsweise die Bereitstellung der oft benötigten Gewürze und Zutaten sowie der Arbeitsutensilien in der für den jeweiligen Koch optimalen Anordnung.

Im Servicebereich hingegen ist mit Mise en Place in der Regel das Anordnen von Kerzen, Salz- und Pfefferstreuern sowie Blumengestecken auf den Tischen in restaurantüblicher Art gemeint.“

So viel wie möglich so gut es geht zu Hause vorbereiten um dann am Abend entspannt nur noch die Dinge zusammen zu fügen.

Allein der Gedanke ans Weihnachtsdinner macht mich schon nervös: Perfekt soll es sein! Baum geschmückt und die Geschenke verpackt. Tisch gedeckt und Kerzen überall. Die Küche am Besten immer während des Kochens schon wieder sauber machen und natürlich sollen alle gut umsorgt sein und sich alle wohl fühlen. Für mich sind diese Vorsätze meistens ein Vorbote zum Desaster: nix wird perfekt. Heulen. Tränen. Wut. Wunderbare Stimmung Ade. Darum habe ich irgendwann angefangen los zu lassen und mich von ganz viel Druck zu befreien. Und: die Liste!

* Schreibt Euch schon ein paar Wochen (jetzt wäre höchste Zeit) vorher eine To-Do Liste: Was muss ich noch organisieren und wann? Wo noch was bestellen? Was verpacken? Wo ist der Christbaumschmuck? Was koche ich wann?

* Vorbereitung: ganz viele Speisen (zumindest aus unserem Menü) könnt ihr super vorbereiten!

* Rollenverteilung: Was wünscht ihr euch von diesem Tag oder Abend? Wer macht was? Noch in friedlicher, entspannter Stimmung die Aufgaben verteilen!

* Der Nachmittag vor dem Abend: alle die nicht Kochen -> Raus mit Euch! Bei uns kocht heuer zum ersten Mal mein Mann, also habe ich beschlossen am Nachmittag mit Kind und Hund einen entspannten Nachmittag zu machen. So kann Papa ganz in Ruhe kochen und ist nicht durch ein Kind, dass an seinem Unterschenkel zerrt gestört.

* Ach ja: ein Glas Champagner bringt`s immer!

* Und: Alles wird gut!

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Lauwarmer Mangold-Kräuterseitlinge Salat mit Haselnüssen

Rezept für sechs Personen

200 g Mangold

2 Schalotten

2-3 große Kräuterseitlinge

30 g Haselnüsse

etwas cremig gerührten Sauerrahm

Abrieb einer Biozitrone,

Salz

Pfeffer

Butter

Rapsöl

Haselnussöl

1. Mangold gründlich waschen und trocken schleudern, dann den weißen Teil  in kleine Würfel schneiden und die grünen Blätter in Streifen. Schalotten ebenfalls fein würfeln.

2. In einer Pfanne etwas Butter mit einem Schuss Rapsöl erhitzen und die Schalotten auf kleiner Flamme, langsam glasig braten (ca. 10 min.). Währenddessen die Kräuterseitlinge in  Streifen schneiden und zur Seite stellen. Wenn die Schalotten schön glasig sind, die  gewürfelten Mangoldstücke dazu geben und nach ca. 2-3 min. die grünen Mangoldblätter beimengen. Kurz umrühren. Deckel drauf und den Mangold in der Pfanne zusammenfallen lassen. Funktioniert auch super mit: Deckel drauf. Flamme aus. Resthitze tut ihr Ding

3.  In einer anderen Pfanne etwas (geklärte) Butter  erhitzen und die Kräuterseitlinge anbraten. Etwas salzen und pfeffern.

4. Haselnüsse in einer Pfanne rösten und in einer Küchenmaschine zerkleinern.

5. Kurz vor dem Anrichten den Mangold mit Zitronenabrieb,  Salz und Pfeffer würzen.

6. Anrichten: etwas Mangold, darauf die Pilze, Nüsse, Sauerrahm und etwas Haselnussöl!

An Guate.

eure Sarah.

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Weihnachtsmenü – zweiter Gang. 11.12.2013

Beim Zusammenstellen des Menüs ist uns einfach keine wirklich, tolle Suppe eingefallen. Unkreativ. Nix da. Dann dachten wir an eine klassische Lauch-Karoffel Apfel Suppe. Geht aber nicht, weil es gibt in der Hauptspeise schon Püree. Zu viele Kartoffeln. Weiter denken! Rotkrautsuppe, irgendwas mit Maroni … oder doch noch den letzten Kürbis? Nein. Geht auch nicht.

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Karotten Orangen Suppe mit Korianderöl.

Gemüsesuppe

1 Bund Suppengemüse

1 Gemüsezwiebel

1 Stück Ingwer

1 Stück Zitronengras

1. Zuerst die Gemüsesuppe (ich mach die immer schon Tage vorher und auf Vorrat! Kann man super in Eiswürfelbeutel einfrieren und dann Portionsweise, auch zum Würzen, verwenden)

2. Ungeschälte Zwiebel in die Hälfte schneiden; in einem großen Topf Rapsöl geben und die Zwiebel daran scharf anbraten. Das Suppengemüse den Ingwer und das Zitronengras (drauf klopfen!) dazu geben

3. Mit Wasser aufgießen und das Ganze mehrere Stunden köcheln lassen; im Notfall noch mal Wasser dazu geben. Ihr braucht für 4 Personen ca. 600ml

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Die Suppe für 4 Personen

Rapsöl, Sesamöl

1 Gemüsezwiebel

ein kleines Stück Ingwer, eine kleine Knoblauchzehe, kleines Stück Chili

eventuell Zimt

300g Karotten

1 Bioorange

1 Bund Koriander

 

1. Etwas Sesamöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln langsam (zehn Minuten) und mit Geduld weich dünsten (ohne Farbe!!!), klein geschnittenen Ingwer und klein geschnittene Chili dazu geben

2. Karotten schälen und klein schneiden; auch kurz anbraten … das Ganze dann mit dem Gemüsefond aufgießen und das Gemüse weich kochen lassen

3. Pürieren und abschmecken (ich habe die Suppe erst kurz vor dem Servieren abgeschmeckt; falls ihr sie also am Tag vorher oder so macht – würde ich Euch das auch empfehlen): Orangensaft und Orangenabrieb dazu geben, Salz, Pfeffer. Mehr braucht es gar nicht!

4. Koriander waschen und gemeinsam mit etwas Sesamöl zu einer Masse verarbeiten mit Orangenabrieb (Zitrone tut es auch) abschmecken und die Suppe jeweils mit einem Klecks dekorieren!

An Guata!

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Viel Spass und Freude beim Nachkochen!

eure Isabel

 

 

 

 

 

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Weihnachtsmenü – erster Gang. 09.12.2013

Bei einer kleinen Umfrage im Bekanntenkreis habe ich festgestellt: entweder es gibt Würstel mit Kartoffelsalat, Fondue oder das große mehrgängige Weihnachtsmenü! Was kocht und backt ihr so?

Wir feiern heuer das erste Mal als kleine Familie: Mann, Frau, Kind und Hund. Dazu gibt es noch eine Premiere: der Mann kocht! Meine Schwestern und ich sind in einem Gasthaus aufgewachsen, mitten in den Bergen direkt im Skigebiet und so waren unsere (ruhigen) Feiertage eigentlich immer die mühsamste Zeit des Jahres: gegessen wurde das Menü, dass auch die Hotelgäste bekommen. Die Tafel der Familie war einfach auch mitten im Gastraum. Unsere Eltern waren immer nur kurz zum Essen am Tisch und dann schon wieder weg um die Gäste zu bewirten. Die Bescherung dauert genau fünfzehn Minuten inklusive schrecklichem Gesang (keiner konnte den Text bzw. nach der ersten Strophe „Stille Naaaaacht …“ war es auch schon wieder vorbei) und Familienphotos. Danach mussten wir (die Kinder) immer noch von Tisch zu Tisch gehen inklusive Knicks, „Frohen Weihnachtswünschen“ und Gastgeschenk. Ein Alptraum! Wirklich!

So richtig Weihnachten habe ich eigentlich zum ersten Mal mit Mitte Zwanzig in Wien mit vielen Freundinnen und Champagner gefeiert. Gemeinsam Baum kaufen. Kochen und Essen. Gemütliche Bescherung inklusive Betrinken. Und: ohne Streit! Kein lautes Wort – nur gemütliche, friedliche, festliche Stimmung. Das wünsche ich mir jetzt auch für mein Kind.

Welche Weihnachtsrituale habt ihr denn so?

Und was kocht ihr traditionell? Oder gibt`s jedes Jahr ein anderes Menü?

Um es Euch ein bisschen leichter zu machen werden wir die Rezepte unseres „Vegetarisches Acht Gänge Menü“, welches wir am 23. November in der Betonküche gekocht haben, online stellen! Wir freuen uns wahnsinnig über euer Feedback!

Weihnachten 2013! Wir sind bereit.

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der erste Gang.

Baguette vom Joseph mit Fromage de Langres, Babyspinat und Walnuss-Kresse-Salsa

Babyspinat

Fromage de Langres (ist ein weicher Kuhrohmilchkäse! Wir haben ihn bei den tollen Dame hier gekauft!)

Baguette

75 g getrocknete Cranberries

20 g Walnüsse

1-2 EL Walnussöl

Pfeffer

Meersalz

ca. ½ Packung Kresse

Butter oder braune Butter zum Anbraten

 

Das Baguette in Scheiben schneiden und eine Seite in Butter (oder brauner Butter) anbraten (ihr könnt sie natürlich auch mit Olivenöl bestreichen und im Backrohr anbräunen lassen).

Käse in Scheiben schneiden und Babyspinat waschen.

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Für die Salsa:

Die Walnüsse fein und die Cranberries grob hacken mit Walnussöl vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Kresse unterrühren.

Anrichten:

Auf das angebratenen Brot den Käse geben und darüber den Babyspinat und die Cranberries / Kresse

Salsa verteilen … am Schluss noch ein paar Tropfen Walnussöl!

 

Voila!

eure Isabel, Vanessa und Sarah

Feldküche, Wien

Feldküche, Baby! 01.10.2013

Diesen Sommer haben wir zum ersten Mal bei der Feldküche, genauer gesagt in Riegersburg / Steiermark, für fünfzig Gäste gekocht. Was für ein Spass! Wirklich! Die Vorbereitungen sind nicht zu unterschätzen, denn wer von uns Normalos hat schon mal FÜNZIG Menschen bei sich zu Gast und kocht dann auch noch acht Gänge? Wir nicht.

Ein Kilo Butter zu Nussbutter verarbeiten? Kann schon mal dauern!
Fünf Kilo rote Zwiebel (für die Confit) schneiden? Da kann Frau schon mal richtig weinen!

Frischen Saibling (laut Martin, einem der Organisatoren,  hat der Fisch noch gelebt als er ihn abholen wollte) für FÜNZIG Menschen filetieren und klein schneiden? Scheissarbeit! Echt.

100 Würste grillen (Danke, Zeno! Der Grillmeister!)? Danach stinkt Mann aber ganz schön!

Aber am Schluss hat es sich gelohnt!

Unser Menü!

Rote Beete Hummus mit süssen Paprika und Kräuterscones

Kürbiscremesuppe mit Kernöl, Wiener Feigen und Speck

Lauwarmer Zucchinikräutersalat mit süssen Ofentomaten, Petersiel-Zitronenpesto und Parmesanrosmarin Cracker mit Pinienkernen

Saiblingsceviche mit rotem Pfeffer

Zitronensorbet mit Wanessa Wodka

Salsiccia mit cremigen Kaviarlinsen, Steinpilzservietenknödel in Nussbutter gebraten und selbstgemachtem Zwiebelconfit

Topfenmarillenknödel im Glas

Zwei verschiedene Pralinen „Guerilla Bakery“ Style

 

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*** Danke an Paul Kaluza und die Feldküche für die tollen Photos!

Am 28. September fand dann in der wunderbaren Gärtnerei Bach (Besuchen!!! Einkaufen!!) das Abschlussevent, mit vielen unterschiedlichen KöchInnen und FreundInnen der Feldküche, statt. Wir durften noch einmal mit einer Vorspeise dabei sein. Was für eine Freude!

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Rote Beete Mousse mit Orangengelee, karamelisierten Pekannüssen und Krensauce!

Zutaten:
400 g Rote Bete
1 Knoblauchzehe, Ingwer (je nach Geschmack)
6 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
4 Gelatineblätter
100ml Sahne, 100ml Sauerrahm
1 EL Zitronensaft, Zitronenabrieb

Pekannüsse, Ahornsirup

1. Backofen auf 200°C vorheizen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Rote Bete – geschält und klein geschnitten – auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Alufolie abdecken und 30 Minuten backen, bis sie weich sind. Dann alles zusammen pürieren. Mit Zitronensaft und Abrieb einer Zitrone  abschmecken.

2. Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Dann Gelatine tropfnass bei milder Hitze unter Rühren auflösen. 3 El Rote-Bete-Püree nach und nach mit der Gelatine verrühren, dann die Gelatinemischung unter das restliche Püree rühren. Masse 30 Minuten kalt stellen.

3. Sauerrahm cremig rühren; Sahne steif schlagen. Die zwei Komponenten vermischen und dann unter die inzwischen ausgekühlte Rote Beete Mischung heben.

4. Ich habe die rote Beete in einzelne Gläsförmchen gefüllt und über Nacht kühl gestellt

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das Orangengelee
300ml frisch gepresster Orangensaft (ca 6 Orangen) 1 TL Agar-Agar 200 g Fruchtzucker Saft einer 1/2 Zitrone
Zuerst müsst ihr die Orangen auspressen dann den Saft durch ein Sieb gießen. Danach 2 EL vom Orangensaft mit dem Agar-Agar verrühren. Den restlichen Saft mit dem Fruchtzucker in einen Topf geben und erhitzen. Agar-Agar einrühren und alles zwei Minuten kochen lassen. Nach Belieben mit dem Zitronensaft abschmecken. Heiß in ein Glas füllen und mit Frischhaltefolie oder einem Schraubdeckel verschließen. Wir haben das Gelee in eine Auflaufform gegeben um danach auch einfach Würfel herausschneiden zu können; es bleibt aber garantiert etwas übrig: zum Käse essen? Oder einfach Wodka dazu! Ole!
die Krensauce
1 EL Schalotten gehackt 1/16 l Gemüsefond 1/8 l Schlagobers 2-3 EL frischen, geriebenen Kren 1 EL trockenen Weißwein 1 EL Olivenöl Salz und Pfeffer
Zuerst die Schalotten würfeln und in Öl glasig braten, dann mit Weißwein aufgießen und fast zur Gänze einkochen. Als nächstes den Gemüsefond aufgießen und reduzieren. Zum Schluss noch die Schlagobers beigeben und sämig einkochen, Kren beigeben, aufmixen und durch ein Sieb passieren.
Pekannüsse kurz in der Pfanne anrösten (bis sie guuuut riechen) und das Ganze mit Ahornsirup ablöschen bzw. karamelisieren. Die noch warmen Nüsse auf Backpapier auskühlen lassen und dann mit einem Messer grob zerkleinern.

Unsere Vorspeise haben wir noch mit Kräutern aus der Gärtnerei Bach dekoriert! DANKE, weltbeste Evelyn!

Der Sommer 2013 war Grossartig! Danke, dass du so gut zu uns warst! Wir freuen uns auf Alles was kommt!

eure Isabel, Vanessa und Sarah!

 

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der Picknicker. 07.07.2013

Mango Couscous Salat mit Ingwerdressing.

250 g Couscous

2 Stk. grüne Chilis, klein gehackt

100 g frische Minze, gehackt

170 g frischer Koriander, gehackt

3-4 Frühlingszwiebeln, gehackt inkl. grüner Teil

1 EL Fenchel Samen

1 Mango, geschält und in Scheiben geschnitten

Heidelbeeren

2 Teelöffel Olivenöl

 

Für das Dressing:

 

1 EL frisch geriebener Ingwer

1 ½ EL Weisswein Essig

Eine Prise Korriander Pulver

Eine Prise Chilli Pulver

1 EL Honig

1 halbe Limette

1 TL Olivenöl

Salz und Pfeffer

 

Und so geht’s:

 

  1. Couscous und die gehackten grünen Chillis in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen, abdecken und zur Seite stellen.
  2. Mango schälen und in Scheiben schneiden. Dann die Grillpfanne erhitzen und die Hälfte des Olivenöls darin verteilen. Wenn die Pfanne heiß genug ist, legt eure Mango Scheiben rein, verstreicht das restliche Öl und die Fenchel Samen auf ihnen.  Grillt sie (je nach dicke der Scheiben) für ca. 3-4 Minuten auf jeder Seite oder bis sie schöne braune Streifen bekommen.  Zur Seite stellen und auskühlen lassen.
  3. Nehmt euch eine Gabel und lockert euren Couscous auf, denn der wird jetzt mit allen anderen Zutaten (außer der Mango) in einer großen Schüssel vermischt.
  4. Zum Schluss noch alle Zutaten für das Dressing gut miteinander vermischen, über den Salat gießen und die Mango darauf verteilen.

 

Wer mag kann auch noch gern ein paar Erdnüsse dazu mischen. Ich persönlich liebe ja Erdnüsse fast in jedem Salat.

Lasst es euch schmecken.

Eure Bäckerin S.

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Kochen mit Box. 04.07.2013

… die nächste Woche erstellt und am Samstag dazu den Grosseinkauf gemacht hat. Mach ich auch öfter mal aber mindestens genauso oft hau ich den Wochenspeiseplan auch auf den Kopf: keine Lust auf gerade dieses Gericht! Zu faul! Und und und ….

Wir drei Schwestern leben hier in Wien gemeinsam unter einem (Haus)dach aber jeweils in getrennten Wohnungen und so kommt es sehr häufig vor, dass wir gemeinsam Kochen. Irgendeine hat immer eine Idee oder die unterschiedlichsten Zutaten die sich in den jeweiligen Kühlschränken finden werden zu einem grossen Ganzen zusammengeworfen. Das macht Spass, erspart es einem das tägliche Kochen und da jede von uns ihren eigenen Kochstil hat kommt man auch immer wieder in den Genuss von unterschiedlichsten Gerichten und Ideen.

Umso mehr hat es uns gefreut eine Anfrage, ob wir „Das Kochabo“ testen wollen, zu bekommen. Ja! Klar! Online bestellt man seinen „Überraschungskarton“ für drei Tage. Vegetarisch oder mit Fleisch. Dreimal Essen für vier Personen. Wir haben uns für mit Fleisch entschieden. Montags zwischen 18 und 22 Uhr wurde dann also die Kochbox geliefert.

Da ist (fast) alles drinnen was ihr für die drei Gerichte braucht; sogar die Kräuter sind extra in kleinen Sackerl schon in der richtigen Dossierung dabei.

Bäckerin Sarah aka Köchin Sarah hat am ersten Tag losgelegt. Die Beschreibung (das Rezept wird step bei step erklärt) ist deppeneinfach. Also wer so nicht  Kochen kann sollte wohl einfach ein Restaurantabo im Beisl ums Eck lösen.

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Rinderschnitzel weißer Spargel grüner Spargel Polenta Sauerrahm

Zutaten für vier Personen:

4 Stk. Rinderschnitzel

4 Stangen weißer Spargel

8 Stangen grüner Spargel

240gr Polenta

400gr Sauerrahm

1 m Küchengarn

1 Zitrone

2 TL Zucker

2 EL Butterschmalz / Öl

400ml Wasser

2 EL Butter

Salz, Pfeffer

Frischhaltefolie

 

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Leicht gesalzenes Wasser für die polenta in einem topf zum Kochen bringen. In einem hohen topf Wasser für die spargel zum Kochen bringen. Sobald das Polentawasser kocht, polenta unter Rühren langsam einstreuen und aufkochen lassen. 1 EL (für 4 Per- sonen: 2 EL) sauerrahm unterrühren und polenta zugedeckt bei kleiner Hitze ungefähr 12 Minuten quellen lassen. Dazwischen immer wieder umrühren. Etwas Butter zum Verfeinern dazugeben.

spargel waschen und weißen spargel ganz, grünen nur im unteren Drittel schälen. Holzige Enden abschneiden. Den weißen spargel mit dem Zucker in das kochende Wasser geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 12 Minuten kochen. Den grünen spargel nach 5 Minuten dazugeben.

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zitrone heiß waschen, abrubbeln und Schale abreiben. Anschließend pressen. Für den Dip restlichen sauerrahm mit zitronenschale und -saft verrühren. Mit salz und pfef- fer abschmecken.

schnitzel waschen, trockentupfen und einzeln zwischen Frischhaltefolie mit einem Plattiereisen oder Stieltopf flachklopfen. Mit salz und pfeffer würzen. spargel aus dem Wasser heben, abschrecken und abtropfen lassen.

5 je 1 weiße und 2 grüne spargelstange(n) in ein schnitzel legen, aufrollen und mit küchengarn zusammenbinden. Butter(schmalz) oder Öl in einer Pfanne erhitzen und Spargelschnitzel darin bei starker Hitze rundherum braun anbraten und bei milder Hitze etwa 5 Minuten weiterbraten, gelegentlich wenden. Fertige spargelschnitzel auf tellern anrichten und mit dem sauerrahm-dip und cremepolenta servieren.

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Unser Fazit: wir haben von den drei (nicht vegetarischen) Gerichten leider nur zwei gekocht (das Zweite war übrigens: Palatschinkenteig, Tomatensauce, die Palatschinken mit dem Sugo füllen, dazu Käse, alles Einrollen und ab damit in den Ofen. Einfach und sehr gut).

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Warum haben wir also ein Gericht ausgespart? Es hätte Gselchtes mit Kartoffelpüree gegeben, aber bei  dem abgepackten Fleisch waren wir uns einfach nicht sicher, ob wir das essen möchte. Zu viele E`s und Zusatzstoffe. Nein, Danke. Ausserdem wäre es schön, wenn man nachverfolgen könnte woher die Lebensmittel genau stammen und dafür nicht extra online nachschauen möchte (es war zum Beispiel eine Sahne oder so etwas vom Diskonter dabei).

Eine Idee für ganz Faule und Kochanfänger. Wir gehen dann doch lieber auf den Markt und kochen das worauf wir einfach Heute mal Lust haben, das wäre:

Pasta mit Petersielpesto, Antipasti mit Schafskäse und Zitronenöl.

Keep on cooking! Meine Lieben.

PS: dies ist ein gesponserter Beitrag.

 

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Kräuterbrot. 22.05.2013

Mmmmmhhh. Der Gatte einer Freundin hat sich letztens an Baguette (ohne Hefe auf Sauerteigbasis) gewagt: 48 Stunden nach Beginn der ganzen Backerei gibt es dann richtig – aussen knuspriges und innen weiches – französisches Baguette (ich werde mal versuchen für euch das Rezept zu ergattern; also falls sich jemand von Euch diese Arbeit an tun möchte! Ich komme gerne zum Verkosten vorbei). Unser Brot kaufe am Liebsten beim „Joseph“ (Roggenbrot mit Apfel für das Kind und mich, die besten Handsemmerln für den Mann) oder am Samstag beim Karmelitermarkt (Zaunrkipferl vom „Gragger“ … mmmmhhh).

Die Entwicklung geht ja wirklich in zwei Richtungen: auf der einen Seite die „Aufbackstuben“ und auf der Anderen richtige Bäcker die noch ihr Handwerk leben und Brot, dass eben nicht nach einem Tag grausig schmeckt. Sondern Brot, dass sich ewig lange hält und nicht sofort in den Mülleimer wandern muss. Klar. Der Brotwecken beim richtigen Bäcker kostet einiges mehr: aber wirklich … es lohnt sich! Und man muss auch bedenken, dass hier Menschen arbeiten und nicht bloss tiefgefrorrene Teilchen in den Ofen geschoben werden.

Gut Ding braucht Zeit! Und Gutes darf auch mehr kosten!

Egal. Ich habe jetzt mein erstes „Brot“ gemacht. Eigentlich ja „Scones“. Und manchmal is(s)t eben gut geklaut besser als schlecht selber erfunden. Das Rezept für dieses einfache (deppensichere) Kräuterbrot ist wunderbar. Wenige Zutaten (wir hatten eigentlich beim ersten Versuch alles zu Hause), kurze Verarbeitungszeit und nach 30 Minuten im Backofen … voila: die ganze Wohnung duftet! Und in Kombination mit der Zitronen-Fleur de Sel Butter ein einziger Traum! Echt. Ausprobieren lohnt sich.

Gefunden haben wir es bei GourmetGuerilla. Die übrigens viel viel schönere und tollere Photos hat als wir. Neid.

 

Kräuterbrot oder Kräuterscones

Zutaten:

460gr Dinkelmehl

2 TL Weinsteinpulver

50gr gemischte, frische Kräuter (wir haben Rosmarin, Schnittlauch und Petersilie genommen)

1 TL Salz

1 TL Currypulver

125gr kalte Butter

250ml Milch

1 Ei

 

Backofen auf 200 Grad vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen und etwas Mehl darauf stäuben.

1. Mehl, Weinsteinpulver, Salz, Kräuter, Currypulver in eine Schüssel geben. Dann die kalte Butter (in kleine Stücke schneiden), die kalte Milch und das kalte Ei dazu geben und alles mit dem Knethacken so verarbeiten, dass sich die Zutaten gut vermischen (aber nicht übertreiben! ja!? sonst wird das Ganze zäh. Denkt an Mürbteig!).

Den Teig aufs Backblech legen und einen etwa 2 cm hohen „Fladen“ formen (ich habe einfach eine Teigkugel auf das Blech gelegt und es dann flach gedrückt) und mit einem Messer einschneiden (wie bei einem Kuchen / am Schluss habt ihr 12 „Dreiecke“). Ab damit ins Backrohr

2. Nach 30 Minuten war unser Brot fertig und perfekt.

 

Zitronen Fleur de Sel Butter

125 gr. Butter

2 Zitronen

etwas Fleur de Sel

weiche Butter mit Fleur de Sel vermischen; Kugeln und auch Vierecke formen … im Zitronenabrieb wälzen. Fertig.

 

 

Foto Kopie

Risotto für Faule. 21.05.2013

Pah! Pustkuchen! Geht auch ganz anders. Das Stichwort lautet: Ofenrisotto. Irgendwann vor Ewigkeiten habe ich das Rezept in einem meiner vielen Kochbücher gefunden und ehrlich gesagt weiß ich schon nicht mehr in Welchem genau: ich kann es auswendig. Im Schlaf! Und ausserdem, wie so oft, habe ich es so umgeändert, dass es genau mir und meiner Familie schmeckt.

Die Vorbereitungszeit (wenn ihr den Gemüsefond schon habt): max. 15 Minuten. Dann noch 30 Minuten im Ofen. Fünf Minuten umrühren. Fertig. Essen. Küche sauber. Köchin konnte nebenbei alles mögliche erledigen. Alle glücklich.

Immer bei uns im Kühlschrank sind Parmesan, unendlich viel Gemüse (ich koche jeden Tag für meine einjährige Tochter, weil ich mich nie durchringen konnte diese grausigen Gläschen zu verfüttern), Butter sowieso … und da von unserer Betonküchensause noch zwei Liter köstlichen Gemüsefond übrig waren: Entscheidung getroffen … Sonntag Abend gerettet.

SPARGELKRÄUTER RISOTTO

Zutaten für 4 (oder 3 sehr hungrige) Personen:

ein Bund grüner Spargel (ca. 250 gramm)

400 gr Risottoreis

1 1/4 Liter Gemüsebrühe

gemischte Kräuter (ich habe Petersilie, Schnittlauch und Basilikum genommen)

Salz, Pfeffer

1 grosser EL Ricotta

80 gr Parmesan

40 gr Butter

ein Handvoll Pinienkerne geröstet

 

1. Ofen auf 190 Grad vorheizen

2. Spargel (Enden abschneiden) in etwa 2 cm breite Stücke schneiden, Kräuter (nicht zu klein) schneiden

3. Risottoreis in eine Auflaufform geben, Spargel und Kräuter dazu. Dann die Gemüsebrühe, die klein geschnittene Butter, Salz, Pfeffer. Umrühren. Mit einer Folie gut verschliessen und ab damit für ca. 25 – 30 Minuten ins Backrohr

4. Risotto aus dem Ofen; Folie aufmachen: es sollte noch etwas Flüssigkeit übrig sein. Jetzt  Ricotta und Parmesan langsam unterrühren … alles soll schön cremig werden. Je nach Wunsch: noch mal Meersalz und frischen Pfeffer aus der Mühle. Pinienkerne darüber.

Geniessen.

Wer will kann natürlich zum Fond noch etwas Weißwein oder Wermut dazu geben. Überhaupt funktioniert dieses Risotto mit all möglichen Einlagen oder auch einfach nur pur mit verschiedenen Käsesorten: Parmesan, Ricotta und Feta vielleicht? Ein paar getrocknete Tomaten?

Viel Spass beim Nachkochen.

eure Bäckerin Isabel