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Schwester`s Freundinnen! 09.12.2013

Viele fragen uns immer wieder: „Was is(s)t die „Schwester“ eigentlich?“

Die „Schwester“ ist unser Laboratorium (unsere Versuchsküche/Backstube) im POC. Wie lange es uns dort geben wird? So lange wir Lust haben bzw. so lange ihr Lust auf uns habt!

Die Guerilla Bakery macht also einen Zwischenstopp, und íhr könnt Euch überhaupt nicht vorstellen wie die letzten Wochen so waren. Also deshalb im Schnelldurchlauf.

Robert: Besitzer des POC (Schlösslgasse 21, 1080 Wien) wird Vater des kleinen Finn und das ist für uns der Startschuss. Zwei Wochen ist sein Kaffee geschlossen und alle Umbauarbeiten müssen ab jetzt gemacht werden. Hat natürlich nicht 100% geklappt. Na ja. Ich würde sagen: 50% haben geklappt –  der Rest ist Improvisation.

Am Wochenende vor der Eröffnung versammeln sich (Ehe)Männer, Frauen, Hund und Kind im kleinen Kaffee und versuchen zumindest für die erste Woche alles so aussehen zu lassen, dass es zumindest „aufsperrbar“ ist. Die Küche noch nicht 100% fertig. Der zweite Raum noch eine Abstellkammer. Die Schilder hängen noch nicht und überhaupt wechseln wir uns täglich mit „Kranksein“ ab. Die Nerven liegen blank.

Woche Eins vom 02 – 06. Dezember

Ha! Die Produktpalette ist noch nicht ganz ausgereift und wir wissen noch nicht wie viel wir backen und kochen sollen. Nicht jedes Rädchen greift in das Nächste. Schwestern schreien sich an. Streit mit Partnern. Robert hat schlaflose Nächte, weil er und seine Frau jetzt einen kleinen Mitbewohner haben. Ahhhh! Aber wir gehen da gemeinsam mit Euch durch: müde aber glücklich geht die erste Woche zu Ende.

DANKE an Alle die uns unterstützt haben.

Wie es denn mal sein soll!

Sobald die Küche komplett fertig ist und alle Geräte eingebaut sind wir es täglich Frühstück und wechselnde salzige Speisen geben. Habt ihr irgendwelche besonderen Wünsche? Aber bitte daran denken: wir haben nur eine Puppenküche! Wir träumen von frischem Gebäck aus dem Backofen! Selbstgemachter Marmelade und guter Butter. Eier im Glas und Schnittlauchbrot. Hausgemachte Scones oder Topfengebäck mit Cranberry. Selbstgemachter Ingwertee und schlussendlich (eher in Richtung Frühling und Sommer) gesunde Säfte und für das Frühstück zwischendurch das Granola mit Joghurt und frischen Früchten zum Mitnehmen.

Genau: habe ich eigentlich auch erwähnt, dass wir letzte Woche 60kg umweltfreundliches Verpackungsmaterial ins Geschäft geliefert bekommen haben? Na ja: es war so!

Und dann haben wir auch Freunde und Bekannte eingeladen ihre Produkte bei uns zu verkaufen. Dinge die wir selber gut finde. Produkte die wir Euch zeigen möchten. Schöne, feine Kleinigkeiten die man eben nicht überall bekommt: derzeit gibt es unser eigenes Granola (winterlich mit Haferflocken, Nüssen und Kokos, Zimt und co) und unser Seelenpetting das „Fleur de Sel Karamell“, dann noch „Zero Waste Jam“ und und und.

Natürlich sollt ihr auch die Menschen hinter den Produkten näher kennenlernen. Tätätätätätäääää!

Wir beginnen heute mit Alexandra. Besser bekannt ist ihr Blog „Roughcutblog“! In der „Schwester“ gibt es derzeit ihre supertollen Gläser, die nach „LAST MINUTE WEIHNACHTSGESCHENK“ schreien, ihre tollen Schneidebretter und ihren köstlichen Marillensaft.

Was ich an Alexandra bzw. ihrem Blog am liebsten mag? Er ist so ungekünstelt: die Photos sehen eben so aus wie „schnell noch ein Photo machen bevor ich, der Mann und die Kinder darüber herfallen“. Ihre Rezepte und Ideen sind leicht nachvollziehbar. Und alles was sie macht ist irgendwie schön.

ROUGHCUTBLOG.

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Wie bist du auf die Idee gekommen deine Produkte selbst zu produzieren?

Wenn Du was wirklich willst, dann geht das auch. Ich sag das auch immer zu meinen Kinder, entweder du träumst von einer Idee oder du machst es einfach. Wenn du einmal angefangen hast, nimmt alles seinen Lauf. Bei mir ist alles von meinem Kochblog RoughCutBlog ausgegangen, der nun schon 3 Jahr alt ist und den täglich über 1.000 Leute lesen. Mit meiner eigenen Produktlinie, eben dem Holzschneidbrett, der Gläserserie, der Einkaufstasche – die gerade in Vorbereitung ist – kann ich mit meiner unkomplizierte Einstellung zum Kochen und Arbeiten auch real Freude machen.
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Wie sind die Idee entstanden? Wer steckt alles dahinter?
Die Idee zum Holzschneidbrett RoughCutBoard entstand bei einem Cafe mit dem Designduo Dottings. Das sind Katrin Radanitsch und Sofia Podreka. Die beiden haben sich an der Angewandten in Wien kennengelernt, einige Zeit in Kopenhagen Industriedesign studiert, seit dem schon viele Designpreise abgeholt. Sie haben mich mit meinem Ansatz sofort verstanden und die Herausforderung, aus einem einfachen Stück Holz durch Design und Funtkion etwas ganz Besonderes zu machen, gerne angenommen. Das britische Design Magazin MONOCLE hat unser RoughCutBoard sofort besprochen!
Heute esse ich mal nur Dinge, die typisch deutsch sind.
Mama, Bloggen, Produkte Designen ….. Warum machst Du das eigentlich?
Weil ich schon irrsinnig auf das große Bild gespannt bin, das sich durch die vielen Puzzleteile ergeben wird!
Woher kommen deine Produkte?
Das Holzschneidbrett „RoughCutBoard“ ist aus österreichischer Esche und Nussholz und wird in der Steiermark in kleiner Serie hergestellt. Das war eine ganz bewusste Entscheidung. Der Marillennektar ist aus dem großen Obstgarten einer Freundin in Spitz an der Donau. Das Grafikedesign von Constantin Demner. „The only secret is to put a lot of love in it“ unser Trinkspruch  auf den Gläsern, stammt von seinem Großvater! Verpackt wird händisch und das Marketing passiert vom Küchentisch aus, mit Hilfe der Familie und dem großen Freundeskreis.
Wird es auch noch mehr Gläser geben?
Im Jänner 2014 stelle ich auf der internationalen Designmesse Maison&Objet in Paris aus, da zeige ich neue Gläser und den Prototypen meiner Einkaufstasche. Die Messekuratorin hat mich sofort in die prominente Kitchen&Designzone platziert. 6. Welche Ideen hast du schon für weitere Produkte?
Sehr viele Ideen, je einfacher und selbstverständlicher das Alltagsobjekt, umso größter die Idee!
Wo bekommt man deine Produkte?
Hier in Österreich im Wiener Designshop vom Museum für angewandte Kunst, beim Küchenspezialisten Cusinarum,  im VERDARIUM (Stilwerk) bei meinem Cousin Thum Schinken in der Questerei und zu kosten jetzt auch bei SCHWESTER
Online über das neue und junge Österreich Portal FromAustria, und natürlich über meinen Blog RoughCutBlog
Was kochst Du zu Weihnachten?
das ist immer eine riesen Diskussion in unserer Familie, die meist schon im Sommer beginnt. Wenn es nach mir ginge, eine Ösi-Bouillabaisse mit Crackern und selbstgemachtem Aioli!
Danke, liebe Alexandra!
Bis ganz bald in der „Schwester“.
eure Isabel