Weihnachtsmenü – sechster Gang. 23.12.2013

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Weihnachtsmenü – sechster Gang. 23.12.2013

Unser persönliches Weihnachtsmenü, dass sich der Mann ausgesucht hat und kochen wird:

Griesnockerlsuppe

Wildschwein-Rotwein Braten mit Steinpilzservietenknödeln und Rotkraut mit Äpfeln

Schokotörtchen Galore!

In der Betonküche war unser Menü rein vegetarisch, und das finde ich persönlich gut so. Keiner in unserer Familie ist wirklicher Vegetarier, obwohl ich in der Pupertät mal zwei Jahre überhaupt kein Fleisch gegessen habe, was für meine Grossmutter (Metzgerstochter!!!) unbegreiflich war. Immer hat sie versucht mir  zumindest Huhn anzudrehen: „Das ist doch kein Fleisch!“

Inzwischen würde ich sagen sind wir sehr sehr selten Fleischesser oder Teilzeitvegetarier? Ich würde sagen, dass ich maximal alle zwei Monate mal Fleisch zu mir nehme und mir fehlt auch ehrlich gesagt gar nix. Auch nicht beim Hauptgang! Ich liebe rote Beete: so abwechslungsreich! So gut! So lange unterschätzt! Ein perfekter Fleischersatz für mich!

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Rote Beete in Miso mit Kartoffeln-Erbsen-Wasabi Püree, knuspriger Tofu und schwarze Pfeffer Sauce mit Frühlingszwiebeln

Zutaten für vier Personen:

1 grosse rote Beete

15g Hatcha-Miso

2 EL Honig

2 EL Orangenabrieb

2 EL Gemüsefond

1 EL Sesamöl

Salz, Pfeffer, schwarzer Sesam

Für das Püree:

3 grosse Kartoffeln

200gr Erbsen (ich hab tiefgekühlte genommen)

250ml Milch

250ml Sahne

Stück Butter

Wasabipaste

Zitronenabrieb

Salz, Pfeffer

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1. Die rote Beete in Alufolie packen und je nach Grosse  dauert das 1 -2 Stunden bei ungefähr 80 Grad im Backrohr weich garen; dann schälen und in vier Scheiben schneiden.

2. Miso, Honig, Fond und Sesamöl mischen und in einer Pfanne leicht erwärmen; die Scheiben darin einlegen. Meine waren ca. 4 Stunden eingelegt.

3. Für das Püree die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden; weich kochen.

4. In einem Topf 250ml Schlagobers, 250ml Milch und ein grosses Stück Butter erwärmen.

5. Die Kartoffeln abseien und die lauwarme Milch-Schlagobers-Butter-Mischung dazu geben (nicht gleich alles sofort!) und stampfen (Achtung: keinen Pürierstab oder dergleichen nehmen – dann wird das Pürree wie Kleber) bzw. zwerdrücken. Die Erbsen dazu geben. Am Schluss mit Zitronenabrieb und Wasabipaste abschmecken; Salz und Pfeffer.

6. Tofu in Stücke schneiden und in Stärke wenden; in heissem Rapsöl herausbacken.

7. Die Sauce für`s Hauptgericht war die hier.

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Anrichten: Das Püree auf die Teller verteilt anrichten. Die lauwarme rote Beete (ich habe sie im Ofen erwärmt – ganz langsam) dazu und mit Salz, Pfeffer und schwarzem Sesam würzen. Dann den Tofu und die wunderbare Sauce.

An Guata.

eure Isabel

PS: ich möchte mich jetzt schon für etwaige 10000 Rechtschreibfehler oder Fehler im Rezept entschuldigen. Aber ich versorge hier nebenbei ein krankes Kind, einen Hund der raus will … und unserer Wohnung könnte vor dem 24. Dezember (MORGEN!) auch noch ein kleiner Putzteufel gut tun. Ich lass mich nicht stressen: es kommt wie es kommt … und alles wird gut! Schöne Zeit.

 

 

 

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